Sa
12
Sep
2009
School
Heute war mein 4ter Tag im Unterricht. Bis jetzt wurden uns schon 3 Tests (morgen haben wir 2) offeriert. Das ist ein ordentlicher Schnitt für 4 Tage. Abgesehen von den sehr selbstverliebten Vortragenden ist der Stoff ganz ordentlich. Wie gesagt Tests, Tests und Hausübungen und Teamarbeiten zum Abwinken.
Di Vorstellungsrunde und Orientierung
Mi Unterricht
Do Unterricht (1 mündl. Test, Vortrag & Pitching*)
Fr Unterricht
Sa Unterricht (2 schriftl. Tests einer Mittags einer Abends)
nächste Woche Sa (1 schriftl. Test, 1 Vortrag, 1 Teamvortrag)
*Pitching: in 5min einem Studioboss meine Story verkaufen für die ich als Produzent Geld will.
Ich habe das Vergnügen am Sa über die österr. Filmwirtschaft vorzutragen und habe dazu ein dazupassendes Schriftstück abzugeben. Zusätzlich mache ich mit einer Klassenkollegin über die Marketingstrategie von dem Film "Resident Evil" eine Gruppenarbeit, hierzu werden wir in einem Vortrag sprechen. Und das wird alles benotet.
Es macht richtig viel Spaß, noch dazu wo uns schon "angedroht" wurde, dass wir am Ende unseres Kurses echten Studiobossen/Geldgebern gegenüber sitzen und unsere Stories verkaufen (pitchen) werden. Eine Herausforderung für sich, und gleichzeitig DIE GENIALSTE Chance die man sich als Producer Student nur wünschen kann. Wenn man hier mit seiner Story die Geldgeber gewinnt, dann heißt es ... Hollywood is calling.
Außerdem haben wir gelernt wie man "Schmoozing" richtig betreibt.
Wer mit diesem Begriff nichts anfangen kann hier die Erklärung:
"Schmooze" stammt ursprünglich aus dem Hebräischen bzw. Jiddischen und
wurde durch das Rotwelsche auch ins Deutsche übertragen ("Schmu"). Im
Amerikanischen bedeutet es umgangssprachlich soviel wie: locker plaudern,
auch schmeicheln, insbesondere, um einen Vorteil zu erlangen oder eine
soziale Verbindung zu etablieren. Mit "Schmooze" ist das Knüpfen von
Netzwerken – in Karrieremagazinen auch als „Vitamin B“ benannt – gemeint,
erklärt der "Vault Guide to schmoozing“. Das, was Amerikaner "schmoozing"
nennen, ist also altbekannt, öffnet aber nach wie vor viele Türen und kostet
auch nichts.
Anmerkung von Angi: Also im Prinzip bedeutet es "A....kriechen" od. ein wenig netter gesagt "Networking".
Nebenher erfährt man natürlich auch von den Vortragenden (die alle in ihren Berufen wie Assistent Director, Production Manager usw. tätig sind) recht lustige und auch tragische Dinge über Schauspieler und was so alles am Set schiefgehen kann. Wer Lust hat dem kann ich nach meiner Rückkehr einige Anekdoten erzählen, angefangen von Vin Diesel bis zu Beowulf. Unglaublich was alles schiefgehen kann am Set. Bis zu wirklichen Horrorgeschichten wo 3 Kinder (Komparsen) am Set gestorben sind weil der Regisseur eine noch größere Explosion von den Special Effects Leuten wollte.
Ok jetzt mach ich wieder Schluss, bei mir ist es gerade 22:45 und ich muss noch 10 Seiten Script lesen für den Test morgen.
Ich melde mich auf jeden Fall wieder mit den nächsten tollen Geschichten die North Hollywood zu bieten hat.
Griaß eich recht schen
de Antsche
Kommentare: 1
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#1
Haaalloooo! Sag mal, haben dich die Mounties entführt, flößen dir Unmengen an Ahornsirup ein und singen dir ohne Ende den Lumberjack-Song vor? Oder wieso liest man nichts mehr von "Angis Welt" oder "Angi in Wonderland" oder "Angi lernt Englisch mit Ang Lee" oder...? Warte gespannt auf Neuigkeiten.
big hug
K. 
ANGELIKA TRENNER / Producer, Sängerin, Sprecherin